Plusnet WebServer

 

SSL-Zertifikate

 

Email-Security

         

FAQ zum Thema Plusnet WebServer - E-Mail-Verkehr

Workaround: HTML-Mails im Webmailer schreiben

In einigen Fällen steht der HTML-Editor im Webmailer nicht zur Verfügung. Als Workaround stellen Sie bitte den Desktop-Skin von "LiteCube" auf "Classic" um.

  • webm_001
  • webm_002

 

 

Der Newsletterversand über Plusnet Mailsysteme ist unter den nachfolgenden Voraussetzungen möglich.

Die Plusnet stellt für den Newsletterversand spezielle Systeme über die Produktreihe Plusnet WebServer mit dem Addon Email-Security Outbound bereit.

Was muss für den Newsletterversand vorbereitet sein?

  • Prüfen Sie vor dem Newsletterversand den Datenstamm.
  • Die Zieladressen müssen erreichbar sein. Prüfen Sie Ihren Datenstamm auf Erreichbarkeit.
  • Die Bounces müssen ausgewertet werden.
  • Die E-Mails müssen einzeln versendet werden. Der Versand einer E-Mail an mehrere hundert Empfänger ist nicht möglich.
  • Verwenden Sie immer korrekte und vollständige Versandinformationen (From, ReplyTo und Return-Path).
  • Bitte verwenden Sie für den Newsletterversand nur speziell dafür vorgesehene Software.

 

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass der POP-Connector des MS Exchange oder Small-Business-Server die nachstehende Fehlermeldung ausgibt.

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Mindestens eine (1) E-Mail-Nachricht im POP3-Postfachkonto Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! auf dem POP3-Server mail.xxx.de hat ungültige Headerfelder. Die Nachrichten können deshalb nicht an das Exchange Server-Postfach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Windows Small Business Server übermittelt werden. Die Nachrichten befinden sich weiterhin auf dem POP3-Server. Stellen Sie zum Beheben des Problems eine Verbindung zum POP3-Postfachkonto her, um die Nachrichten manuell abzurufen oder zu löschen.

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Lösung:

Wenn E-Mails von einem POP3-Server mittels POP3-Connector abgerufen werden, kann es hin und wieder zu einer Fehlermeldung kommen, dass einige E-Mails auf Grund von fehlerhaften Headerzeilen nicht abgerufen werden konnten. Oft liegt es an Zeilen wie dieser:
Return-Path: <MAILER-DAEMON>

Damit dies kein Problem mehr für den Exchange-Server darstellt, ist ein Befehl über die Verwaltungsshell notwendig. Die notwendige Zeile lautet:
Set-ReceiveConnector "SERVERNAME\Windows SBS Fax Sharepoint Receive SERVERNAME" -defaultdomain:"externe-firmen-domain.de"

Bei einem SmallBusiness-Server 2008 / 2011 tritt bei dem oben genannten Befehl eine Fehlermeldung auf, diese besagt, dass die Domain nicht konfiguriert sei:
Set-ReceiveConnector : Die akzeptierte Domäne ´eingegebene-domain.de´ wurde nicht gefunden. Es muss sich dabei um eine der konfigurierten akzeptierten Domänen handeln. Stellen Sie sicher, dass der Name richtig eingegeben wurde.

Erwartet wird hier der intern verwendete Name für die Domain und nicht etwa die Domain an sich. Daher muss die Zeile auf einem SBS-Server so aussehen:
set-receiveconnector -id "SERVERNAME\Windows SBS Fax Sharepoint Receive SERVERNAME" -defaultdomain:"Externe Windows SBS-Domäne"

Nachdem der Befehl über die Verwaltungsshell eingegeben wurde, ist es mitunter notwendig den Inhaltsfilter anzupassen.

Immer wieder kommt es vor, dass sich Empfänger von E-Mails, die mit Outlook® versendet wurden, über eine merkwürdige Anlage namens Winmail.dat wundern. Dabei ist die Ursache für Winmail.dat-Anlagen schnell erklärt: Outlook® verfügt über 3 verschiedene Formate, in welchen eine E-Mail verfasst werden kann:

  1. Nur-Text
  2. HTML
  3. Rich-Text

Während Nur-Text und HTML in der Regel von allen E-Mail-Clients gelesen werden können, handelt es sich bei Rich-Text (RTF) um ein von Microsoft® eigenständiges Format, das normaler weise nur E-Mail-Programme von Microsoft® lesen können. In der Datei Winmail.dat sind Informationen zur Formatierung einer im Rich-Text-Format verfassten Nachricht enthalten. Bekommt diese ein Outlook®-Client, so liest er diese Informationen und stellt den Text beim Empfänger entsprechend so dar, wie ihn der Absender formatiert hat. Wird nun aber eine im Rich-Text-Format gesendete E-Mail von einem Client geöffnet, der keine Rich-Text-Nachrichten lesen kann, so kann dieser mit der gesendeten Datei
Winmail.dat nichts anfangen und zeigt sie lediglich als Anlage an. Auch gesendete Anlagen können in der Winmail.dat-Datei enthalten sein. Outlook®-Anwender sollten daher darauf achten, das Rich-Text-Format (sofern erforderlich) nur intern zu verwenden oder aber bei externen E-Mails sicherstellen, dass der Empfänger auch einen Client verwendet, welcher Rich-Text-Nachrichten lesen kann. Outlook® 2007- Anwender, die nicht RTF verwenden, deren Empfänger aber dennoch eine Winmail.dat- Anlage bekommen, lesen in diesem KB-Artikel von Microsoft® http://support.microsoft.com/kb/958012/de nach, welche Ursache und Lösung es dafür gibt. Bitte prüfen Sie auch in den Kontakten, ob dort das Rich-Text-Format voreingestellt ist. Öffnen Sie dazu einen Kontakt und doppelklicken Sie auf die E-Mail-Adresse. Bei Internetformat sollte Outlook wählt das optimale Sendeformat stehen. Steht dort Im Outlook-Rich-Text-Format senden, so sollten Sie das besser umstellen. Ein weiterer Grund für die Winmail.dat sind in E-Mails hinzugefügte, benutzerdefinierte Felder. Einige Anwender kennen benutzerdefinierte Felder vermutlich aus den Kontakten,
da sie hier öfter Verwendung finden. In E-Mails werden benutzerdefinierte Felder in der Regel nur von Zusatzprogrammen beim Bearbeiten der E-Mails eingefügt. Wird nun eine EMail mit benutzerdefinierten Feldern verschickt, so verwendet Outlook automatisch das Rich-Text-Format dafür, ohne, dass Sie Einfluss darauf haben. Falls Sie eine E-Mail mit einem Winmail.dat-Anhang bekommen haben und Ihr Client damit nichts anfangen kann und Sie auch kein E-Mail-Programm von Microsoft® zur Verfügung haben, so können Sie Winmail.dat-Anhänge auch mit Zusatzsoftware öffnen und lesen.
Dazu gibt es zum Beispiel den Winmail Opener http://www.eolsoft.com/freeware/winmail_opener/. Die Homepage ist zwar in Englisch, das Programm kommt aber mit einer Deutschen Benutzeroberfläche:

  • winmailopener

Speichern Sie zunächst die Winmail.dat-Anlage auf der Festplatte ab. Anschließend können Sie diese einfach vom Explorer auf die Benutzeroberfläche ziehen und loslassen. Alternativ wählen Sie Datei -> Öffnen... bzw. klicken Sie auf den Link Datei öffnen.... Danach wird der Inhalt der Winmail.dat-Anlage angezeigt. Eine Alternative für alle, die keine Software installieren möchten oder können, ist ein Online- Service zur Anzeige des Inhaltes einer Winmail.dat-Anlage. Sie finden ihn unter http://www.winmaildat.com/. Beachten Sie in diesem Fall aber die Datenschutzbestimmungen, da der Inhalt der Winmail.dat-Anlage zwangsweise auf dem Server dort zur Bearbeitung gespeichert werden muss. Sie sollten diesen Service bei vertraulichen E-Mails daher besser nicht nutzen.

E-Mail Passwort ändern

Für den Fall, dass Sie Ihr E-Mail Passwort nicht mehr wissen oder es von Zeit zu Zeit aus Sicherheitsgründen ändern, gehen Sie bitte wie folgt vor:

1. Loggen Sie sich mit den entsprechenden Logindaten in die neue Verwaltungsoberfläche ein und
navigieren in den Bereich „E-Mail“.
2. Klicken Sie nun das zu bearbeitende E-Mail-Postfach an.

  • mail1

3. Setzen Sie in diesem Bereich ein neues Passwort für diesen E-Mail-Account und bestätigen die Eingabe mit OK.

  • mail2

Bitte wählen Sie ein möglichst komplexes Passwort, welches sich aus Kleinbuchstaben, Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammensetzt. Die Verwaltungsoberfläche sellt Ihnen einen Passwortgenerator bereit, der komplexe Passwörter generiert. Ihr neu vergebenes Passwort muss ebenfalls in Ihrem E-Mail-Client eingetragen und für den
Webmailer verwendet werden.


Passwörter müssen eine gewisse Komplexität erfüllen und sich aus Kleinbuchstaben,
Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammensetzen. Idealerweise besteht das Passwort aus
8 oder mehr Zeichen.

Gern können Sie unseren Passwortgenerator nutzen, um komplexe Passwörter zu generieren und diese Passwörter in Ihren Mailboxen und Ihrem Mailprogramm einzustellen.

Weiterführende Informationen zur Passwortsicherheit können Sie beim BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) einsehen. https://www.bsi-fuer-buerger.de

Plusnet WebServer bietet einen Webmailer, der über jeden gängigen Browser über das Internet erreichbar ist. Dieser Webmailer ermöglicht es dem Kunden, unabhängig vom Standort, von einem beliebigen Internetzugangspunkt auf sein E-Mail-Account zuzugreifen. Der Webmailer stellt den Empfang und Versand von E-Mails zur Verfügung. Der Support beschränkt sich auf das Sicherstellen des Webmaildienstes.

 

ACHTUNG!

Aufgrund der jüngsten Vergangenheit zu Sicherheitsfragen im Internet (NSA und co.), können Sie unseren Webmailer nur über eine verschlüsselte Datenverbindung nutzen. Diese Verschlüsselung schützt bei Übertragung von Passwörtern und Inhalten. Zur Autorisierung nutzt Plusnet ein auf den Server ausgestelltes SSL-Zertifikat.

 

Sie haben zwei Möglichkeiten, Webmail per Browser zu nutzen.

  • webmail.s0xx.wsp.plusnet.de - Webmail per Serveradresse.
    Die Serveradresse Ihres Plusnet WebServer können Sie Ihren Zugangsdaten entnehmen.
  • webmail.Ihre-Domain.tld - Webmail per Domainadresse
    Verwenden Sie zum Aufrufen des Webmailers Ihre eigene Domain.
    Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall das SSL-Zertifikat des Servers nur beim ersten Aufruf als "vertrauensvoll" bestätigt werden muss. Das Zertifikat wird dabei in Ihrem Browser gespeichert.

Bitte loggen Sie sich in den Webmailer mit Ihrer vollständigen E-Mail Adresse und dem zugehörigen Postfachpasswort ein.

  • wm_login

 

Verwalten Sie Ihre E-Mails von verschiedenen Endgeräten. Ob über Ihren PC oder einem mobilen Endgerät wie Notebook, Ultrabook, Tablet oder Smartphone, der Webmailer passt sich automatisch Ihrem Gerät an.

PC und Notbook:

  • wm_pc

Über den Pfeil am oberen rechten Rand können Sie die Ansicht der Kopfzeile anpassen und auf eine Symbolansicht umschalten.

  • wm_ansicht
  • wm_ansicht_2

 

Mobile Geräte:

Sie können den Webmailer über alle gängigen Mobilen Endgeräten browserbasiert erreichen. Bitte beachten Sie auch hier, dass das verwendete Sicherheitszertifikat ein Mal aktzeptiert und im Browser gespeichert werden muss.

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  • wm_mobil_quer

Ihr Postfach ist voll und Sie können deshalb keine Mails abrufen und/oder versenden?
Per Webmailfunktion können Sie Platz im Postfach schaffen.

Webmail per Browser starten, zwei Wege sind möglich:

  1. webmail.s0xx.wsp.plusnet.de - Webmail per Serveradresse.
    Die Serveradresse Ihres Plusnet WebServer können Sie Ihren Zugangsdaten entnehmen.
  2. webmail.Ihre-Domain.tld - Webmail per Domainadresse
    Verwenden Sie zum Aufrufen des Webmailers Ihre eigene Domain.

Bitte loggen Sie sich in Webmail mit Ihrer vollständigen E-Mail Adresse und dem zugehörigen Postfachpasswort ein.

  • wm_login

Navigieren Sie auf den Menüpunkt "Einstellungen", dann auf "Server-Einstellungen" und setzen den Haken bei "Wenn verschieben in den Papierkorb fehlschlägt, Nachricht löschen".

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Anschliessend können Sie unter Menüpunkt "E-Mail" Mails markieren und löschen.

!! ACHTUNG !!  E-Mails mit dieser Einstellung werden unwiederbringlich gelöscht!

Ja, Sie können die TLS-Verschlüsselung für den E-Mail Verkehr verwenden. Bitte beachten Sie dafür die nachstehenden Einstellungen.

Verwenden Sie als Posteingangsserver (POP3s/IMAPs) und Postausgangsserver (SMTPs) die direkte Serverbezeichnung mail.s0xx.wsp.plusnet.de. Das "xx" ist hierbei durch den entsprechenden Server zu ersetzen.

Gern können Sie die Serverbezeichnung unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1003329 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfragen.

Verschlüsselung: TLS ab Version 1.2

Ports:

POP3s: 995
IMAPs: 993
SMTPs: 25, 587 oder 465

Nutzen Sie als POP3-/IMAP- und SMTP-Server den Hostnamen mail.IhreDomain.tld, so bekommen Sie beim Abruf oder Versand Ihrer E-Mails eine Zertifikatsfehlermeldung. Das durch unseren Server ausgelieferte SSL-Zertifikat können Sie im E-Mail-Client bestätigen und eine entsprechende Ausnahme hinzufügen. Bitte beachten Sie, dass diese Ausnahme bei der regelmäßigen Zertifikatserneuerung (alle 12 Monate) neu gesetzt werden muss.

Setzen Sie in der DNS Ihrer Domain einen TXT-Eintrag mit dem nachstehenden Inhalt. Dieser SPF-Eintrag enthält alle Plusnet Mailsysteme und den in der DNS eingetragenen A-Record. Somit sind diese Mailsysteme zum Senden von Mails berechtigt.

Domain.           IN         TXT      v=spf1 a include:_spf.broadspeed.de -all

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen bei der Formulierung Ihres eigenen SPF-Records keine Hilfestellung geben können. Der Hintergrund dazu ist, dass ein fehlerhafter SPF-Eintrag u.U. den Mailversand Ihrer Domain stark beeinträchtigen kann. Diese Verantwortung übernehmen wir nicht. Gerne hinterlegen wir im DNS einen von Ihnen angegebenen SPF-Record für Sie (per Copy&Paste).

 

Hilfe zum Thema SPF-Record:

https://www.spf-record.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Policy_Framework

https://www.openspf.org/